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Muri-Gries

Die Mönche nehmen ihre Ordensregel „ora et labora“ auch in den klösterlichen Weinbergen ernst. Mit dem beginnenden 20. Jahrhundert öffnet sich der Keller von Muri-Gries. Die ersten größeren Weinverkäufe gehen mit Offenweintransporten über den Brenner in die nördlichen, deutschsprachigen Länder. Der Offenweinhandel beginnt: St. Magdalener und Malvasier, Lagrein Kretzer und Ruländer sind es vor allem, die in den alten Kellern heranreifen. Knapp 30 Hektar Weinbau, 52 Hektar Obstbau, ein Bergbauernhof in Kampidell bei Jenesien mit 145 Hektar Wiesen und Wald, Viehzucht – 45 Stück Großvieheinheiten stehen im Stall – und Holzwirtschaft gehören heute zum landwirtschaftlichen Betrieb von Kloster Muri-Gries. Hinzu kommt die Klostergärtnerei mit dem gepflegten Klostergarten, der auch den Blumenschmuck für die Kirche liefert. Über Jahrhunderte hinweg ist das Kloster Selbstversorger, was die landwirtschaftlichen Produkte und Nahrungsmittel anbelangt. Auch der selbst gekelterte Wein dient für lange Zeit vorwiegend dem eigenen Bedarf im Kloster. Im Jahre 1968 kommt es in der Klosterkellerei zu einer einschneidenden Wende: Zum ersten Mal werden die eigenen Weine in größerem Stil in der Kellerei selbst in Flaschen gefüllt. Immer mehr setzt sich ein konsequentes Qualitätsdenken durch. 1985 rückt der Lagrein in der Weinhierarchie der Klosterkellerei an die erste Stelle auf und beginnt sein wahres Profil zu zeigen. Muri-Gries erkennt die Werte der alten, einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorte. Das Bewusstsein zur eigenen Tradition wird neu belebt. Auf die Qualität der eigenen Rebsorten zu setzen, mit den eigenen Ressourcen zu arbeiten und darauf aufzubauen, das wird zum Erfolgsgeheimnis der Klosterkellerei.
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